Pflanze des Monats Juni 2024: Kalanchoe

Juni 2024: Kalanchoe

Wunderschöne Erscheinungsformen, einfach in der Pflege und langanhaltende Schönheit, das sind die Eigenschaften, die die Kalanchoe zu einem Bestseller unter den blühenden Zimmerpflanzen machen. Ein Gewinn, um es im Haus schöner zu machen, aber im Frühjahr und im Sommer auch eine beliebte Beet-, Balkon oder Terrassenpflanzen, die sowohl Sonne als auch Schatten verträgt und unendlich lange blüht.

Herkunft

Die Kalanchoe gehört zur Familie der Crassulaceae, zu der auch viele andere Fettpflanzen wie Crassula und Echeveria gehören. Die am häufigsten vorkommende blühende Variante ist Kalanchoe blossfeldiana, die sowohl einfache als auch gefüllte Blüten haben kann. Außerdem gibt es Kalanchoe, die aufgrund ihrer besonders hübschen glockenförmigen Blüten oder ihrer Blätter auffallen. Die Pflanzen wachsen in Madagaskar, Süd- und Ostafrika, Südostasien und China. In China ist auch der Name entstanden: Kalan Chau wurde später latinisiert zu „Kalanchoe”.

Sortimentsauswahl

Kalanchoe blossfeldiana ist die am häufigsten vorkommende Art im Sortiment. Meist werden die Pflanzen nicht nach Sortennamen verkauft, sondern farbsortiert oder in gemischten Paletten. Die Pflanzen gibt es in vielen verschiedenen Farben: in Rot, Orange, Gelb, Grün, Weiß, Rosa, Lila, Lachs und in zweifarbigen Sorten. Die Blüte kann einfach (beispielsweise Calanday) oder gefüllt (wie Calandiva oder Rosalina) sein. Auch die Blütengröße kann variieren, es kommen immer mehr Sorten mit größeren Blüten in den Handel. Abweichende Blütenformen haben die Bells-Serien zu bieten. Diese Kalanchoe-Sorten haben Blütentrauben mit hellgrünen, hohlen Luftpolstern, aus denen sich glockenförmige Blüten entwickeln. Mirabella hat viele kleine Blüten und wird als Patio-Pflanze verkauft. Neben blühenden Kalanchoe gibt es auch ein attraktives Sortiment von Blattpflanzen, die der gleichen Gattung angehören und interessante fleischige Blätter haben. Die bekannteste Art unter ihnen ist Kalanchoe thyrsiflora.

Pflegetipps

  • Durch die dicken, fleischigen Blätter – die blühende Kalanchoe ist eine Fettpflanze – benötigen die Pflanzen nur wenig Pflege und sind daher auch für Menschen geeignet, die keinen grünen Daumen haben.
  • Die Kalanchoe kann im Haus und draußen eingesetzt werden, am besten an einem sonnigen Standort, wenn die Temperatur über 12°C bleibt.
  • Die Pflanze speichert Feuchtigkeit in den dicken Blättern, also ist einmaliges Gießen pro Woche völlig ausreichend. Zu viel Wasser ist schädlich: Der Topfballen kann besser etwas zu trocken, als viel zu nass sein.
  • Für eine reiche und lange Blüte sollte alle zwei Wochen gedüngt werden. Blühende Pflanzen verbrauchen mehr Energie und andere Nährstoffe als Grünpflanzen.
  • Verwelkte Blüten vorsichtig entfernen, vermeidet dabei neue Knospen zu beschädigen.

Präsentationstipps

Kalanchoe eignen sich ausgezeichnet für eine Präsentation nach Farben, man kann Kokedamas daraus gestalten und sie lassen sich gewinnbringend für spezielle Anlässe einsetzen: Rot für Valentin, Rot und Weiß für Weihnachten, Gelb zu Ostern, Rosa zum Muttertag und Orange für den Herbst. Die Mini-Varianten eignen sich ausgezeichnet für Indoor-Gardening Arrangements und Tischdekorationen, insbesondere in Kombination mit Blattkalanchoe, Echeverien oder Dickblattpflanzen. Außerdem sind die Minis tolle Anfängerpflanzen, also ein schönes Geschenk für Kinder, als pflegeleichte erste Pflanze für das Kinderzimmer. Die Kalanchoe hat in Kästen und Körben ein sehr gutes Durchhaltevermögen, eine budgetfreundliche Lösung für blühende Dekorationen in Gaststätten und Unternehmen und eine ideale Geschenkpflanze für Studenten. Einer der stärksten Argumente für die Kalanchoe ist, dass sie gut sonnenverträglich ist und auf der gesamten Fensterbank für Farbe sorgen kann.

Text und Bild: Pflanzenfreude.de

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